Das Modell der Transaktionsanalyse wurde erstmals 1963 von Eric Berne veröffentlicht. Es besagt, das jeder erwachsene Mensch auf drei verschiedenen Ebene agiert. Diese Ebenen bezeichnet er als ich-Zustände. Diese Zustände sind:

  • Eltern-ich
  • Erwachsenen-ich
  • Kind-ich

Menschen befinden sich in der Interaktion mit anderen (meist) auf einer anderen Ebene als Ihr Gegenüber. Während der Interaktion wechseln wir zwischen diesen Ebenen hin und her, meist ohne uns dessen bewusst zu sein.

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Die Zustände im Einzelnen

Menschen die sich im Eltern-ich befinden, wissen es meist besser als ihre Umwelt, zumindest nach eigenem Empfinden. Sie mahnen, strafen und drohen. In dieser Ebene gibt es Regeln die es einzuhalten gilt. Aber auch Wertvorstellungen und Normen.

Gesprächspartner auf der Ebene des Erwachsenen-ichs nehmen an ihrer Umgebung Anteil. Sie treten angemessen selbstsicher auf, können aber auch Wissenslücken zugeben. Bei ihnen steht der Austausch von Informationen und Erfahrungen im Vordergrund.

In der Ebene des Kind-ichs stehen die Gefühle im Vordergrund. Gesprächspartner zeigen ein Verhalten, welches sich in Unsicherheit, Schüchternheit oder auch in unangemessenem Verhalten äußert.

Im Gesprächsverlauf ergibt sich dabei ein Kreuzmuster. Das bedeutet, das Eltern-ich des einen Gesprächspartners fordert das Kind-ich des anderen hervor. Und natürlich umgekehrt. Wichtig zu wissen ist, dass es auch (selbstbewussten) Erwachsenen schwerfällt, nicht aus dem Kind-ich zu agieren, wenn sie autoritär oder gar strafend behandelt werden. Und ebenso andersherum. Wenn ich aus dem Kind-ich heraus agiere, werde ich früher oder später eine Aktion aus dem Eltern-ich meines Gegenübers provozieren.

Ein im Erwachsenen-ich agierender Mensch fordert das selbe von seinem Gegenüber. Man begegnet sich quasi auf Augenhöhe. Das ist es, was die meisten Gesprächstechniken erreichen möchten. Denn Gespräche auf dieser Ebene erweisen sch als nachhaltiger.

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