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Pferdegestütztes Coaching ist eine Methode, die die Beziehung zwischen Mensch und Pferd nutzt, um persönliche und berufliche Ziele zu erreichen. Dabei werden Pferde als Spiegel für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer genutzt, um ihnen neue Perspektiven und Erkenntnisse zu ermöglichen.

Die Geschichte des pferdegestützten Coachings reicht bis in die Antike zurück. Bereits in Griechenland und Rom wurden Pferde zur Therapie und zur Persönlichkeitsentwicklung eingesetzt. In der Neuzeit wurde das pferdegestützte Coaching in den 1970er Jahren in den USA entwickelt. In den 1980er Jahren kam es nach Europa und verbreitete sich in den folgenden Jahrzehnten weltweit.

Entwicklung in der Antike

In der Geschichte des pferdegestützten Coachings zeigen sich erste Belege für den Einsatz von Pferden zur Therapie und Persönlichkeitsentwicklung in der Antike. In Griechenland wurden Pferde beispielsweise zur Behandlung von Kriegstraumata eingesetzt. In Rom wurden Pferde zur Ausbildung von Kindern und Jugendlichen genutzt.

Entwicklung in der Neuzeit

In der Neuzeit der Geschichte des pferdegestützten Coachings wurde es als Methode in den 1970er Jahren in den USA entwickelt. Pioniere des pferdegestützten Coachings waren Pat Parelli und Linda Tellington-Jones. Parelli entwickelte eine Methode, die sich auf die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd konzentriert. Tellington-Jones entwickelte eine Methode, die sich auf die Körpersprache des Pferdes konzentriert.

Entwicklung in Europa

Die europäische Geschichte des pferdegestützten Coachings begann in den 1980er Jahren. In Deutschland wurde 1989 die Deutsche Gesellschaft für Pferdegestützte Therapie und Rehabilitation (DGPT) gegründet, die sich für die Förderung und Qualitätssicherung des pferdegestützten Coachings einsetzt.

In den 1990er Jahren wurde das pferdegestützte Coaching auch in anderen Bereichen der psychosozialen Beratung und Unterstützung eingesetzt, z. B. in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderungen.

In Deutschland wurde das pferdegestützte Coaching in den 1990er Jahren zum Beispiel von Heike Heukamp und Peter Riegelsberger weiterentwickelt. Heukamp entwickelte eine Methode, die sich auf die Beziehung zwischen Mensch und Pferd konzentriert. Riegelsberger entwickelte eine Methode, die sich auf die Persönlichkeitsentwicklung des Menschen konzentriert.

Aktuelle Situation

In Deutschland gibt es rund 500 pferdegestützte Coaching-Anbieter. Das pferdegestützte Coaching ist eine anerkannte Methode, die von Krankenkassen und anderen Kostenträgern teilweise gefördert wird.

In der Geschichte des pferdegestützten Coachings wurde die Methode sehr vielfältig genutzt. Und auch heute noch wird das pferdegestützte Coaching in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt, darunter:

  • Persönlichkeitsentwicklung: Das pferdegestützte Coaching kann Menschen dabei helfen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und ihre Stärken und Schwächen zu erkennen.
  • Kommunikationstraining: Das pferdegestützte Coaching kann Menschen dabei helfen, ihre Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern.
  • Teambildung: Das pferdegestützte Coaching kann Teams dabei helfen, besser zusammenzuarbeiten.
  • Therapie: Das pferdegestützte Coaching kann als Ergänzung zu einer traditionellen Therapie eingesetzt werden.
  • Pädagogik: Das pferdegestützte Coaching kann Kindern und Jugendlichen beim Lernen unterstützen.

In der Geschichte des pferdegestützten Coachings basiert die Methode auf der Annahme, dass Pferde in der Lage sind, menschliche Emotionen zu erkennen und darauf zu reagieren. Pferde sind sehr sensible Tiere, die sich schnell auf die Stimmung ihrer Umgebung einstellen können. Wenn ein Mensch sich beispielsweise ängstlich oder unsicher fühlt, wird das Pferd dies spüren und darauf reagieren.

Diese Reaktion des Pferdes kann dem Menschen helfen, seine eigenen Emotionen zu erkennen und zu verstehen. Das Pferd wird dem Menschen zeigen, wie er sich in bestimmten Situationen verhält und wie sein Körper auf diese Situationen reagiert.

In der Geschichte des pferdegestützten Coachings hat es sich gezeigt, dass die Methode Menschen dabei helfen kann, folgende Ziele zu erreichen:

  • Sich selbst besser kennenzulernen
  • Selbstvertrauen zu entwickeln
  • Ängste und Unsicherheiten zu überwinden
  • Kommunikations- und Teamfähigkeiten zu verbessern
  • Stress zu reduzieren

In der Geschichte des pferdegestützten Coachings hat es sich gezeigt, dass es eine effektive Methode ist, um Menschen bei ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung zu unterstützen. Die Methode ist jedoch nicht für alle Menschen geeignet. Menschen, die Angst vor Pferden haben oder unter psychischen Erkrankungen leiden, sollten vor der Teilnahme an einem pferdegestützten Coaching mit einem Arzt oder Therapeuten sprechen.

Forschung

In den letzten Jahren der Geschichte des pferdegestützten Coachings wurden zahlreiche Studien zur Wirksamkeit des pferdegestützten Coachings durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Studien sind vielversprechend. So konnte gezeigt werden, dass das pferdegestützte Coaching zu einer Verbesserung der Selbstwahrnehmung, der Selbstwirksamkeit und der sozialen Kompetenzen führt.

Fazit der Geschichte des pferdegestützten Coachings

Die Geschichte des pferdegestützten Coachings hat gezeigt, dass das pferdegestützte Coaching eine innovative Methode ist, die die Beziehung zwischen Mensch und Pferd nutzt, um persönliche und berufliche Ziele zu erreichen. Das pferdegestützte Coaching ist eine anerkannte Methode, die von Krankenkassen und anderen Kostenträgern teilweise gefördert wird.

Anmerkungen

  • Die Geschichte des pferdegestützten Coachings ist noch nicht vollständig erforscht. Es ist möglich, dass es bereits in früheren Epochen Formen der pferdegestützten Beratung und Therapie gab.
  • Die Wirksamkeit des pferdegestützten Coachings ist durch zahlreiche Studien belegt. Allerdings sind weitere Forschungen erforderlich, um die genauen Wirkmechanismen des pferdegestützten Coachings zu verstehen.

Quellen


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