Die vier Schritte der gewaltfreien Kommunikation von Marshall Rosenberg fördern ein intensiveres Zuhören und unterstützen die Wertschätzung und das Einfühlungsvermögen. Gerade in Konfliktsituationen hilft Ihnen diese Technik zu reflektieren, worum es wirklich geht.

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Gewaltfreie Kommunikation – die vier Schritte

Beobachtung

Beschreiben Sie Ihrem Gegenüber die Situation möglichst konkret und objektiv. Wichtig hierbei ist, dass Sie nicht interpretieren, bewerten oder be-/verurteilen.

  • Warum fühlen Sie in Ihrem Wohlbefinden eingeschränkt?
  • Was haben Sie gehört oder gesehen?

Gefühl

Benennen Sie anschließend was Sie in dieser Situation gefühlt haben. Spiegeln Sie dazu Ihre eigenen Emotionen. Der Schwerpunkt liegt hier auf Ihrem Gefühl, nicht Ihren Gedanken. Versuchen Sie an dieser Stelle nicht die Situation zu analysieren.

  • Wie ist es mir in dieser Situation ergangen?

Bedürfnis

Im nächsten Schritt sprechen Sie an, welches Bedürfnis Sie in der Situation haben, also was genau Sie jetzt brauchen. Dadurch beschreiben Sie die Ursache für Ihre Gefühle. Die Situation mag zwar der Auslöser gewesen sein, aber die nicht erfüllten oder bedrohten Bedürfnisse sind die Ursache für Ihre Gefühle. Dadurch lösen Sie bei Ihrem Gegenüber eher die Bereitschaft zur Hilfe aus, als wenn Sie ihn angreifen oder kritisieren.

  • Welches meiner Bedürfnisse ist betroffen?

Bitte

Der letzte Schritte ist die Äußerung einer Bitte. Formulieren Sie sie bitte als positive und konkrete Handlung. Sprechen Sie also konkret aus, worum Sie Ihr Gegenüber bitten möchten – und nicht was er tun soll. Diese Bitte können Sie auch als Frage formulieren. Damit bietet sich die Chance auf ein gemeinsames Gespräch um zu klären, wie der Bitte entsprochen werden kann. Mit der Bitte möchten Sie eine Verhaltensänderung erreichen, keine Änderung in der Art zu denken oder zu fühlen.

Bild Pixabay

Seminarkonzept

Sehen Sie sich dazu auch das Konzept "Erfolgreich kommunizieren" an.

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