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Zuletzt vor 3 Monaten aktualisiert.

Ursprünglich hatte ich vor, vor dem Schmied noch eine Einheit zur Schiefenkorrektur durchzuführen, aber es kam anders. 😉 Nachdem Galdina gestern so gut mit dem Falttervorhang zurecht kam, stellte ich ihr heute die Aufgabe allein durch den Vorhang zu gehen.

Wir fingen auf der linken Hand an, weil das Dinas bessere Seite ist. Unterschwellig hatte ich nicht damit gerechnet, dass Galdina so Probleme habe würde durch den Vorhang zu gehen, daher hatte ich nur Kappzaum und Longe dabei. Ich habe Dina Schritt(chen) für Schritt(chen) näher an den Vorhang gebracht. Dazu habe ich mich neben sie gestellt und sie mit meinen Armen eingerahmt. Den linken Arm habe ich zeigend und verwahrend auf Höhe des Buggelenks bzw. wenn Dina in meine Richtung wollte in Kopfhöhe positioniert. Der rechte Arm hat „Druck“ in Richtung der Hinterbeine zum Vorwärtsgehen aufgebaut (Seil/Longe schwingen). Wichtig dabei ist, dass das Seil/die Longe am Kopf locker hängt und wenn das Pferd vorwärts geht sofort länger gelassen werden kann.

Dann haben wir eine ganze Weile vor dem Vorhang gestanden: Dina mit dem Kopf am Vorhang, ab und an mit den Vorderbeinen am Boden kratzend und ich von hinten treibend. Und dann ist sie plötzlich durch den Flattervorhang gegangen. 😀 *juchhu* Ich habe Galdina daraufhin ausgiebig gelobt. Danach habe ich sie noch zweimal durch den Vorhang gebeten. Mit jedem Durchgang wurde Dina ruhiger und ging gelassener durch.

Danach ging es auf die rechte Hand. Auch für mich als Rechtshänder war die Hilfengebung hier schwieriger: Die rechte Hand verwahrend vorn am Kopf und die linke hinten treibend. Diese Hand war schwieriger, da es auch immer dunkler wurde. Galdina unternahm zweimal den Versuch in meine Richtung zu flüchten, was ich erfolgreich abwehren konnte. Danach war es wieder eine Frage der Zeit und Geduld. Der erste Versuch war hierbei der beste, da Dina schön und nur mit kurzem Zögern durch den Flattervorhang ging. Der zweite war akzeptabel und beim dritten musste ich wieder viel Zeit und Geduld investieren.

Anschließend habe ich sie zur Entspannung noch einige Runden traben und galoppieren lassen. Mit meinem Schmied besprach ich dann mein Vorhaben der Schiefenkorrektur. Er war gleich bei der Sache und schlug vor dann auch den Hufbeschlag zu ändern bzw. die Eisen zu entfernen und den Huf anders zu „bearbeiten“. Da ich die nächsten Wochen nicht auf harten Boden will, willigte ich ein. So können wir dann beim nächsten Termin genau auswerten, wie Galdina läuft und wie sich das Laufen nach der Korrektur verändert hat. Ich freue mich darauf! 🙂

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