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Zuletzt vor 6 Monaten aktualisiert.

Das war heute richtig gute Arbeit, ich bin sehr zufrieden! 🙂 Die Beine waren dünn und kühl und wurden zum Training wieder bandagiert. Da ich heute relativ spät dran war, bin ich gleich von Beginn an unter Beleuchtung geritten.

Ich denke, dass ich jetzt die für uns, in der nächsten Zeit, optimale Trainingseinheit gefunden habe, wobei ich je nach Verfassung und Zustand die einzelnen Bestandteile ausdehnen oder verkürzen kann. Galdina war im Schritt wieder flott und fleißig unterwegs. Von der Kopf- und Halshaltung brauchte ich kaum etwas zu korrigieren, da sie bereits von sich aus diese schon sehr gut trägt. Die Wendungen und Biegungen werden immer besser, so dass es im Schritt kaum noch Unterschiede zwischen der rechten und der linken Hand gibt. Galdina folgt willig meinen Schenkeln, so dass ich kaum mit dem Zügel nachhelfen muss. 🙂

Im Trab war Galdina wieder kaum zu bremsen, voller Tatendrang ging es immer schön rundrum. Dadurch kam es wieder zu einigen Stolperern, da Dina auch in Wendungen und Biegungen dieses hohe Tempo aufrecht erhalten wollte. Am Anfang war die Anlehnung nicht so gut, da Dina wirklich sehr frisch unterwegs war. Mit jedem Handwechsel und jeder Hufschlagfigur wurde die Anlehnung aber besser und Dina immer „leichter“ in der Hand. Ich habe sie bewusst versucht etwas tiefer einzustellen, damit Galdina mehr über den Rücken aber kann bzw. muß. Nach ein paar Runden im Leichtraben gab es wieder ein Schrittpause am hingegebenen Zügel. Danach ging es erneut in den Trab, wobei ich aber langsam ins Aussitzen überging. Jetzt ging es mir neben der korrekten Stellung und Biegung vorallem um „Gas und Bremse“. 😉 Das bedeutet: Galdina sollte einige Tritte versammelter gehen und danach ging es zur Belohnung wieder freiher und frischer vorwärts. Dieses Spielchen spielte ich einige Male, wobei es auf der linken Hand besser klappt als auf der rechten. Auf der linken Hand gelangen uns sogar einige Tritte in wundervollem Mitteltrab.

Nach einer erneuten Schrittpause ging es in die Galopparbeit. Auf Grund der vor kurzem dicken Beine, bin ich nicht mehr als jeweils einmal ganze Bahn und je zwei Zirkel pro Hand geritten. Galdina fällt es sehr schwer sich im Galopp zu setzen, sie benutzt ihren Hals noch sehr stark als Balancierstange. Dadurch ist es schwer auf gebogenen Linien, wie einem Zirkel, zu galoppieren. Zwischen den Galoppepisoden trabten wir im Aussitzen in verschiedenen Hufschlagfiguren, damit Galdina wieder an den Hilfen stand. Nach dem letzten Galopp trabte ich Galdina am (sehr) langen Zügel auf beiden Händen aus. Nach einigen weiteren Schrittrunden auf beiden Händen ging es zurück in den Stall.

Bis zum Galopp bleibt Galdina nahezu schweißfrei, aber sobald wir galoppieren wird sie richtig naß. Da es auch um 21 Uhr noch sehr warm war, entschloß ich mich Dina noch zu duschen. 🙂 Sie stand auch wie ein Engel und genoß es sichtlich. Danach schmeckte das Abendessen gleich nochmal so gut. 😉

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