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Die Bedürfnispyramide nach Maslow kann Ihnen wichtige Erkenntnisse zur Optimierung von Motivationsprozessen liefern. Und das sowohl aus Mitarbeitersicht, wie auch aus Sicht der Führungskräfte. Das Modell nach Abraham H. Maslow bietet Ihnen Erklärungshilfen warum manche Motivationen funktionieren und andere scheitern.

Die Kernaussage ist, dass wir immer erst ein Bedürfnis befriedigen müssen, bevor wir uns weiteren Bedürfnissen zu wenden. Maslow unterscheidet dabei fünf Bedürfnisebenen. Die aktuelle Ebene und die Ebenen darunter müssen befriedigt werden, bevor ich mich der nächst höheren Ebene zuwende.

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Ebenen der Bedürfnispyramide nach Maslow

Maslow unterteilt die fünf Ebenen in Wachstums- und Defizitmotive. In den untersten vier Ebenen (siehe Grafik) werden nicht erfüllte Bedürfnisse als Defizit wahrgenommen. Sind die Bedürfnisse hingegen erfüllt, nehmen wir das als Herstellung des Status quo wahr. Wir sind also nicht mehr unzufrieden. So richtig zufrieden, werden wir allerdings erst, wenn wir die fünfte Ebene “Selbstverwirklichung” befriedigen können.

1. Ebene: Physiologische Bedürfnisse

Die physiologischen Bedürfnissen umfassen alles Körperliche: Nahrungs- und Wasseraufnahme, Ruhe und Bewegung sowie Schlaf und Sex.

2. Ebene: Bedürfnisse nach Schutz und Sicherheit

Wenn die Bedürfnisse der ersten Ebene gestillt sind, können wir uns der zweiten Ebene zu wenden. Auf dieser Ebene sind wir auf der Suche nach Stabilität, einer sicheren Umgebung und Schutz. Das kann auch ein Bedürfnis nach Grenzen, Struktur und Ordnung umfassen.

3. Ebene: Bedürfnisse nach Liebe und Zugehörigkeit

Ist unser Bedürfnis für Schutz und Sicherheit annähernd gestillt, wenden wir uns der dritten Ebene zu. In dieser Ebene dreht sich alles um Beziehungen. Sei es zu Freunden, zu Kindern oder auch liebevolle Beziehungen. Hierher gehört auch das Bedürfnis nach einem Gemeinschaftsgefühl.

4. Ebene: Bedürfnis nach Wertschätzung

Unser Gemeinschaftgefühl ist erfüllt, so dass wir uns der vierten Ebene zu wenden können. Maslow unterscheidet zwischen höherer und niedriger Achtung. Die niedrige Form wird uns von anderen entgegengebracht und kann schnell verloren gehen. Beispiele sind: Von anderen respektiert zu werden, Ruhm, Status, Anerkennung, Aufmerksamkeit, Würde oder Dominanz oder auch der gute Ruf. Die höhere Form der Achtung besteht aus unserer Selbstachtung. Das beinhaltet auch Selbstvertrauen, Leistung, Professionalität, Kompetenz, Unabhängigkeit und Freiheit.

5. Ebene: Selbstverwirklichung

Die Selbstverwirklichung beinhaltet unser Bedürfnis unsere eigenen Potentiale auszuschöpfen. Laut Maslow erreichen maximal 2% der Weltbevölkerung diese Ebene.

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